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Videobeitrag - Pferdeosteopathie

April 25, 2017

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Ist das noch Osteopathie?

October 10, 2017

 

 

Kraniosakrale, viszerale, parietale Osteopathie - oder doch nur Wellness?

 

 

 

Ich möchte hier mal kurz und knapp erklären, welche Bereiche die Osteopathie abdeckt. Und warum viele Osteopathen von außen betrachtet so unterschiedlich arbeiten.

 

 

Osteopathie ist eine manuelle Therapieform, das heißt sie wird mit den Händen des Therapeuten durchgeführt.

 

Sie beschäftigt sich mit allen Geweben des Körpers.

Nicht nur mit den Knochen und Gelenken, wie es manche TV-Sendungen vermuten lassen.

Sondern auch mit Muskeln, Faszien, Organen, Aufhängung von Organen, Bindegewebe, Nerven, Blutgefäßen...

 

 

 

 

Dabei gibt es eine grobe Einteilung:

 

Äußere Körperteile (Parietale Osteopathie): Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Faszien, Haut.

Hier spielen vor allem die Wirbel eine große Bedeutung.

Denn zwischen ihnen kommen die Nerven hervor, die den Rest des Körpers (innen und außen) steuern. (Siehe auch hier: Bild zu Wirbeln und Nerven).

Hier gibt es viele verschiedene Techniken, jeder Therapeut hat eine andere Herangehensweise und Vorlieben.

 

Organe (Viszerale Osteopathie): Beim Menschen kann man viele Organe direkt durch die Bauchdecke bewegen und anfassen. Bei Pferden ist diese Behandlung viel indirekter, da die Bauchdecke zu straff ist.

Auch das Zwerchfell und bestimmte Übergänge (z.B. an Zungenbein, Brustkorb und Beckenhöhle) werden hier behandelt. Diese Behandlung sieht von außen nicht nach viel aus, es knackt nichts, es werden keine großen Bewegungen durchgeführt. Die Techniken sind sehr fein aber hoch wirksam für das Pferd. Das sieht man auch direkt, viele Pferde fahren dabei so richtig runter!

 

Kraniosakrale Therapie: Setzt sich zusammen aus: Kranium = Kopf, Sakrum = Kreuzbein. Hier wird Einfluss auf Schädelknochen, Rückenmark und Rückenmarkshäute genommen. Auch das ist in ihrer Ausführung eine eher unspektakuläre Therapieform.

 

 

 

Alle drei Formen ergänzen einander. Viel wichtiger noch, sie bauen aufeinander auf.

Genau in der Reihenfolge, wie sie aufgelistet sind.

Erst muss sozusagen „das Grobe“ stimmen, dann erfolgt die Feinjustierung.

 

Gute Therapeuten sollten also Schritt für Schritt vorgehen.

Nicht immer ist es möglich alles in einer Behandlung zu bearbeiten. Und nicht immer ist es nötig.

Jeder Behandelnde hat bei Allem noch seine eigenen Vorlieben, lässt Erfahrungen mit einfließen und wählt aus einem ganzen Werkzeugkoffer an Behandlungsmöglichkeiten diejenigen aus, die am besten zu ihm und dem Patienten passen. 

 

 

 

 

 

Manche Osteopathen beschränken sich auf nur einen Teilbereich, das ist jedoch nicht erfolgversprechend.

 

Zum Beispiel kann man den Blinddarm behandeln, seine Eigenbewegung und Funktion verbessern. Wenn man aber vorher nicht die Nerven befreit hat, die den Blinddarm überhaupt versorgen (durch Behandlung der entsprechenden Wirbel), ist der positive Effekt nach wenigen Tagen wieder verschwunden.

 

Auch eine reine kraniosakrale Therapie ist nicht nur unsinnig sondern kann dem Pferd sogar deutliche Probleme bereiten.

 

 

 

 

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